Samstag, 13. Oktober 2018

Auf dem Weg nach Queenstown

Heute stand eigentlich nur fahren auf dem Programm 😊 wir frühstückten zunächst gemütlich und zwar draußen in der Sonne 😁
Danach bekamen wir von unseren Campingnachbarn noch ein paar Tipps zur Strecke und dann fuhren wir los.

Das erste Ziel war der Lake Tekapo. Hier hielten wir an und genossen das wunderschöne Panorama von See und Bergen!






Aber schon der Weg hierher war sehenswert und auch hier hielten wir an, um ein Foto von der Gebirgskette zu schießen.







Vom einen See ging es einige Kilometer weiter zum nächsten See. Dem Lake Pukaki. Dieser war noch viel blauer als der vorherige! Diese Gletscherseen sind schon wirklich wunderschön 😍
Außerdem hatten wir von hier einen wunderschönen Blick auf den Mount Cook, den höchsten Berg Neuseelands. 😊






Weiter ging es nach Cromwell. Diesen Ort hatten wir uns als Tagesziel gesetzt. Hier gingen wir kurz einkaufen und beschlossen dann, da es noch nicht so spät war noch gar bis Queenstown zu fahren.

Wir kamen sogar noch im Hellen an (gar nicht so einfach – hier geht bereits um 18 Uhr die Sonne unter 😐 ). Queenstown liegt auch wieder an einem See und im Hintergrund sieht man die Gebirgskette! Es ist einfach nur wunderschön!

Wir fuhren einen günstigen Campingplatz an, allerdings sagte dieser uns gar nicht zu. Der Mann am Empfang war unfreundlich und es war der erste Platz mit schmutzigen Toiletten und Duschen. Es war auch nicht mehr wirklich ein Platz frei, der ganze Platz war an einem steilen Hang und irgendwie wollte der Funke nicht überspringen. Wir fuhren also wieder und fanden ein paar Meter weiter einen etwas teureren, aber dafür wirklich schönen und sauberen Campingplatz.






Hier haben wir jetzt lecker gegrillt und uns etwas Sekt gegönnt und jetzt geht es ab ins Bett 😅

Sonntag, 7. Oktober 2018

Kaikoura

Heute Morgen sind wir entspannt aufgestanden und haben lecker gefrühstückt. Die Nacht hatten wir auf einem sehr schönen Campingplatz übernachtet 😊
Danach fuhren wir weiter bis nach Kaikoura. Dort ist die Chance Wale zu sehen sehr hoch.
Kaikoura wurde 2016 von einem sehr starken Erdbeben erschüttert und so sind auch die Straßen des Highways nördlich und südlich davon recht beschädigt. Besser gesagt es gab einige Baustellen auf der Strecke.
Das ist hier aber immer ganz nett. Statt Ampeln stehen hier an jedem Ende je ein Mitarbeiter, der ein Stopp und ein Go Schild in der Hand hält. Außerdem lächeln und winken hier immer alle 😊









Außerdem war die Aussicht auf das Meer fantastisch und auch das Wetter super 😊 an einer der Baustellen entdeckten wir jede Menge Seelöwen auf den Felsen am Meer.

Als wir in Kaikoura ankamen wollten wir eigentlich etwas spazieren gehen, da die Touren zu den Walen einfach unverschämt teuer waren. Leider hatte man wohl auch im Ort keine Chance Wale zu sehen, da diese nicht so nah an die Küste kämen.
Genau in dem Moment als wir dann etwas laufen wollten fing es natürlich an zu regnen 😐
Robert und ich entdeckten ein großes 4 gewinnt Spiel und spielten eine Runde. Robert hat natürlich gewonnen 😏





Danach fuhren wir weiter Richtung Süden und stehen jetzt auf einem netten Campingplatz. Hier gibt es ein kleines Lämmchen, welches von Hand aufgezogen wird 😊 Das ist zum knuddeln 😍

Wellington und Überfahrt auf die Südinsel

Heute Morgen hatten wir gar keine Lust aufzustehen 😐 als der Wecker klingelte regnete es draußen wieder einmal in Strömen 😏
Wir widerstanden dem Drang liegen zu bleiben, frühstückten und machten uns auf den Weg die restliche Strecke bis Wellington zu fahren. Dort fuhren wir direkt zum Hafen und bekamen auch ohne Probleme Tickets für die Nachmittagsfähre.

Nun hatten wir noch ein wenig Zeit und spazierten noch durch Wellington. Dann ging es auch schon auf die Fähre bzw. zum Check in, es dauerte jedoch etwas bis alle LKWs Camper und Autos ihren Platz auf der Fähre gefunden hatten. Die Einweisung war aber sehr gut und so klappte alles reibungslos. Für die 3,5 Std Fahrtzeit standen uns sehr bequeme Sitzmöglichkeiten zur Verfügung.

Wir ergatterten einen Viererplatz am Fenster, nahmen ein kleines Mittagessen zu uns und genossen die Aussicht.






Wir liefen pünktlich im Hafen von Picton ein und auch das herunterfahren von der Fähre klappte wunderbar. Es war wirklich alles gut organisiert!

Danach fuhren wir noch eine halbe Stunde in den Süden und gingen dort einkaufen. Obwohl es der selbe Supermarkt war und wir uns im selben Land befinden, war es doch ganz schön anders 🙈 von den Sachen, die wir schon probiert hatten und gerne noch etwas gekauft hatten, gab es fast gar nichts 😏 fündig geworden sind wir am Ende natürlich trotzdem 😅




Jetzt stehen wir auf einem sehr schönen bezahlten Campingplatz, haben lecker gegrillt und hoffen nun, dass sich über Nacht die Wolken verziehen 😉 der Herr von der Rezeption meint, dass der Wetterbericht für die nächsten Tage gut aussieht. Wir hoffen das beste!

Lady Knox Geysir und Wai – O – Tapu Thermal Wonderland

Heute morgen starteten wir ein wenig eher in den Tag, damit wir pünktlich zum Ausbruch des Lady Knox Geysirs vor Ort sein konnten 😊 der kleine Geysir bricht jeden Tag zur selben Zeit aus. Dabei wird allerdings mit etwas Seife nachgeholfen, aber keine schlechte Idee, um mal zu sehen wie das ganze aussieht. Der Minivulkan spuckte sicherlich 20m hoch und auch bestimmt 10min lang.





Danach liefen wir durch das Wai-O-Tapu Thermal Wonderland. Hier kann man die geoaktivität hautnah miterleben.
Es rauchte überall aus der Erde und man sah verschiedenste Krater, Sinterterassen, Wasserfälle und Seen in den unterschiedlichsten Farben. Auch die Erde war durch die verschiedenen Mineralien kunterbunt. Besonders oft sah man jedoch die gelbe Farbe (Schwefel) und die orange Farbe (Eisenoxid).












Wir erkannten auch wieder die wenigen Pflanzen die hier wachsen, darunter Moose und Farne. Wir fanden sogar den bekannten Silberfarn, welcher an der Unterseite wirklich silber wirkt. Er ist auch ein berühmtes Zeichen der Neuseeländer und auf vielen Souvenirs und auch auf deren Reisepass zu finden.





Das Highlight des ganzen war jedoch der gift grüne See am Ende, der seine Färbung durch eine Schwefel-Arsen Verbindung erhält. Desto mehr Arsen desto grüner wirkt er. Das ganze schaut schon ein wenig surreal aus 😀




Wir tranken noch einen Kaffee um uns aufzuwärmen. Immerhin hatten wir Glück, während wir durch den Park liefen wurden wir vom Regen verschont 😋

Danach machten wir uns wieder auf den Weg noch weiter Richtung Süden. Jetzt stehen wir auf einem kostenlosen Campingplatz 80 km vor Wellington und können morgen mit der Fähre auf die Südinsel übersetzen 😊