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Donnerstag, 8. März 2018

Tschüss Südafrika und Hallo Brasilien :) - Anreise und entspannter erster Tag

Gestern Morgen standen wir auf, verpackten noch den letzten Rest, bzw. „verstopften“ 😀 Um halb 9 kam unser Shuttle zum Flughafen und nur zwanzig Minuten später waren wir schon dort.
Wir suchten unseren Check-in und gingen als erstes zu Latam Airways, weil wir über diese gebucht hatten. Dort erzählten sie uns, dass wir für Brasilien einen Ausreisenachweis bräuchten und dass es auch nicht reichen würde ein Busfahrticket nach Argentinien vorweisen zu können, weil man eigentlich nachweisen müsse den Kontinent zu verlassen. Sowas hatten wir natürlich nicht, weil wir ja möglichst flexibel reisen wollen und zum anderen auch weit und breit nichts dazu zu finden war.
Es stellte sich jedoch heraus, dass wir bei South African Airways einchecken müssten, weil unser Flug von dieser Airline betrieben wird. Diese würden uns aber angeblich dasselbe sagen.
Wir googlten direkt noch einmal und fanden wieder nichts dazu 😏
Also gingen wir zum anderen Schalter und fragten dort nach. Die wesentlich freundlichere Mitarbeiterin dieser Airline sagte, dass das alles okay ist und wir keinen Nachweis bräuchten. Wir können nach den geplanten zwei Wochen ganz normal ausreisen.
Somit verlief der Check-In absolut problemlos und auch durch die Sicherheitskontrolle kamen wir ohne weitere Vorkomnisse.
Wir kauften noch eine Flasche Südafrikanischen Wein für unsere Gastgeberin und ehe wir uns versahen war es schon Zeit fürs Boarding.
Von der Fluggesellschaft sind wir sehr begeistert. Das Unterhaltungsprogramm war umsonst, alles Getränke (inkl. Wein) waren umsonst und es gab zwei große Mahlzeiten. Auf jedem Platz warteten eine Decke, ein Kissen, Kopfhöher und ein kleines Päckchen mit Schlafmaske, Zahnbürste, Zahnpasta und Handtuch. Außerdem waren die Mitarbeiter durchweg super freundlich! Da können sich die deutschen Fluggesellschaften noch eine dicke Scheibe abschneiden! Bei Eurowings wollten sie schließlich 6€ für eine Decke 😏

Den Flug empfanden wir somit als super kurzweilig und ehe wir uns versahen, landeten wir in Sao Paulo. Hier verlief auch alles reibungslos.
Als wir durch alle Kontrollen durch waren und unser Gepäck geholt hatten, brauchten wir allerdings eine ganze Stunde bis wir funktionierendes WLAN fanden, damit ich die Fernanda anrufen konnte. Wir schlafen nämlich die nächsten Tage bei ihrer Mama 😊 Vielen Dank dafür 😊 Und danke Fernanda, dass du das alles organisiert und uns geholfen hast 😊
Wir bestellten uns also mit Fernandas Hilfe ein „Uber“. Das ist quasi ein Taxi, welches man über eine App anfordern kann. Der Preis ist dabei vorher schon festgelegt und es gibt keine bösen Überraschungen. Wir hatten das System noch nie benutzt und waren daher erst einmal leicht überfordert. Aber es hat alles super gut geklappt und wir finden, dass es echt eine coole Sache ist 😊
Wir kamen schließlich bei Fernandas Mama an und wurden trotz Sprachbarriere und obwohl wir uns nicht kennen, sehr herzlich empfangen!
Eine halbe Stunde später kam dann auch ihr Schwager, der zum Glück Englisch spricht.
Wir fühlen uns sehr wohl 😊

Heute haben wir lange geschlafen und verbrachten einen gemütlichen Tag im Kreise der Familie 😊
Wir haben mit dem kleinen Lorenzo Uno gespielt (dafür muss man zum Glück nicht die gleiche Sprache sprechen). Außerdem haben wir uns einen Übersetzer heruntergeladen. Hier kann man den Text in seiner Sprache sprechen und das Handy ließt den übersetzten Satz dann vor. Das ist echt praktisch und so klappt die Kommunikation ein bisschen besser. Manchmal kommen aber auch lustige Sätze dabei raus 🙈



Heute machen wir nicht mehr viel, morgen bekommen wir dann eine Stadtführung in Sao Paulo von Fernandas Neffe. 😊

Ein fauler Tag dank Autorückgabe


Heute Morgen standen wir zwar recht bald auf, aber konnten mit dem Vormittag nicht so wirklich etwas anfangen. Heute sollte jemand kommen und unser Auto abholen, wir wussten allerdings nicht um welche Uhrzeit, also konnten wir auch nicht so richtig etwas planen.
Eigentlich wollten wir nach Johannesburg reinfahren und dort eine Sightseeingtour mit einem der offenen Busse machen.
Wir riefen nochmal bei der Autovermietung an und diese konnte uns dann nach einer Stunde Wartezeit um 12 Uhr sagen, dass der Fahrer um eins da sein wird.
Aus um eins wurde schließlich um zwei und da wir keinen Bus fanden mit dem wir dann noch hätten in die Stadt fahren können und es sich auch nicht mehr wirklich lohnte, da wir im Dunkeln nicht mehr draußen sein wollten, beschlossen wir den Tag einfach im Hostel zu verbringen.
Wir legten eine Friseurrunde ein und ich schnitt dem Robert zum ersten Mal alleine die Haare, dabei stellten wir fest, dass wir den Kamm vergessen hatten, was die Sache definitiv nicht leichter machte 🙈 Nadja wo warst du nur 😳
Es bedarf zwar definitiv noch etwas Übung und einen Kamm 😀 aber fürs erste Mal schaut es halbwegs okay aus 😀 zumindest kann er noch auf die Straße 😛
Danach zockte Robert mal wieder mit seinen Jungs und ich skypte mit meiner Lieblingslisa.
Anschließend machten wir uns etwas zu Essen, feilten noch ein wenig an unseren Plänen für Südamerika und machten uns dann daran unser Chaos wieder in unsere Rucksäcke zu verstauen 😀
Das war gar nicht so einfach, obwohl wir eigentlich nicht mehr dabei haben als herzu 😨
Viel zu spät geht es jetzt ins Bett.
Und weil wir heute so faul waren, dass wir nicht mal Bilder gemacht haben, gibt es hier noch mal unsere Afrika Highlights 😊

Namibia - Waterberg Reservat

Namibia - Waterberg - Vogelwelt

Namibia - Etosha Park - erstes Rhino

Namibia - Etosha Park - Erster Löwe mit Kill

Namibia - Etosha Park - Geparden hautnah

Namibia - Etosha Park - Elefantenherde am Wasserloch - 
eines der größten Highlights der ganzen Reise

Namibia - und seine Weiten

Namibia - und seine Leere

Namibia - und seine rote Erde

Namibia - Spitzkoppe

Namibia - Spitzkoppe

Namibia - Sossusvlei - Wüste

Namibia - Lüderitz

Namibia - Lüderitz


Namibia - Fish River Canyon

Südafrika - Kapstadt - Ausblick vom Tafelberg

Südafrika - Boulders Beach - Pinguine

Südafrika - Kap der guten Hoffnung

Südafrika - Kapstadt - Sonnenuntergang auf dem Lionshead

Südafrika -Welgevonden - Babylöwen ganz nah

Südafrika -Welgevonden - fast vom Elefant geküsst

Südafrika - Welgevonden - Löwen hautnah

Südafrika - Welgevonden - Rhinos ganz nah

Südafrika - Krüger Park - erster Büffel

Südafrika - Krüger Park - Nilpferde 

Südafrika - Krüger Park - Wildhunde

Südafrika - Krüger Park - Babyhyänen

Südafrika - Krüger Park - LEOPARD 

Vom Blyde River Canyon nach Johannesburg



Heute Morgen haben wir ein bisschen länger geschlafen und uns noch ein wenig Zeit gelassen. Es war die letzte Nacht in unserem Zelt und wir sind schon ein bisschen traurig, dass wir es morgen abgeben müssen
Nach dem Frühstück sind wir ein paar Meter weiter gegangen, um unser Geschirr zu spülen. Das Heck des Autos ließen wir offen. Plötzlich kam unser Campingnachbar zu uns und sagte uns, dass sich Affen am Auto zu schaffen machten. Als wir nachsahen, sahen wir unsere Nudeln am Boden verteilt. Der Frechdachs war echt so clever unsere Box mit Klippverschluss zu öffnen. Jetzt sind wir schon zum zweiten Mal auf diese Tiere reingefallen 😀
Als ich das Geschirr im Auto verstaute, hörte ich von nebenan „Er kommt wieder“, also ging ich um das Auto rum und sah mich ca. einen halben Meter vor dem Affen wieder. Dieser hatte aber überhaupt keine Scheu und egal was ich tat oder wieviel krach ich machte, es juckte ihn nicht im Geringsten. Im Gegenteil er wirkte irgendwie angriffslustig. Dann kam unser Nachbar mit einem langen Stock und verjagte ihn. Er gab uns auch einen Stock. Hatten wir ja eigentlich im Monkeyland erzählt bekommen, dass nur „Affen“ mit längerem Schwanz akzeptiert werden und wir Menschen haben nun mal keinen, also müssen wir uns Hilfsmittel suchen.
Wir fuhren noch einmal zu dem oberen Aussichtspunkt und ließen dort unsere Drohne fliegen und genossen noch ein bisschen die Aussicht 😊




Anschließend setzten wir uns ins Auto und machten uns auf den Weg Richtung Johannesburg. Es lagen mal wieder über 4 Stunden Fahrt vor uns. Die Zeit verging aber recht schnell 😊
Gegen 18 Uhr kamen wir in unserem Hostel, ein paar Kilometer außerhalb von Joburg, an. Es ist eine schöne Anlage mit Garten. Wir haben ein kleines Zimmer und gegenüber ein kleines Bad, die Küche dürfen wir mit nutzen und die Mitarbeiter sind sehr freundlich. Außerdem gibt es zwei Wachhunde, die uns jedoch sofort als Familie akzeptierten und sich, statt uns anzubellen, lieber Streicheleinheiten abholten.




Wir räumten unser Auto komplett aus und ließen den Abend dann gemütlich mit einem leckeren Essen und einem Glas Wein ausklingen.

Sonntag, 4. März 2018

Krüger Park – Tag 5 – Big five completed – plus Fahrt zum Blyde River Canyon


Heute schliefen wir eine Stunde länger, weil es gestern so spät wurde. Wir machten alles fertig und starteten. Zunächst sahen wir Impalas, Affen, Giraffen, Elefanten. Dann eine Löwin im Flussbett und kurz darauf einen Büffel.




Eisvogel

Das ging ja gut los 😊 Selbst Zebras, Gnus und Kudus zeigten sich heute wieder reichlich.
Außerdem entdeckten wir zwei Raubvögel mit Beute 😊


Schließlich kamen wir an einer ganzen Reihe Autos vorbei, wir fragten nach was die Leute entdeckt hatten und sie erzählten uns, dass sie einen Leoparden gesehen hatten, dieser sich jetzt aber im Busch versteckte. Unsere Herzen gingen schneller, wollten wir doch unbedingt endlich einen sehen! Wir reihten uns also ein und erzählten den anderen kommenden Autos was uns berichtet wurde. Eine Frau sagte darauf ganz trocken, dass sie vor ca. 3 Kilometern einen auf einem Baum gesehen habe. Wir mussten nicht lange überlegen und fuhren in die Richtung. Nach ca. 2,5 Kilometern entdeckte ich ihn im Gras! Wir konnten es kaum glauben! So majestätisch und wunderschön! Für uns ist es eindeutig die schönster aller Großkatzen, die wir bisher sehen durften 😍






Leider blieben wir mit unserer Entdeckung nicht lange allein. Ruck-zuck waren wir von drei Touribussen umzingelt und so eingeparkt, dass wir dem Leopard zunächst nicht folgen konnten. Schließlich versteckte dieser sich im Gras und wir konnten uns losreisen, und entdeckten ihn ein paar Meter weiter prompt wieder 😊 er hatte allerdings eine Spur gewittert und fing an davon zu rennen. Vielleicht ist er tatsächlich jagen gegangen. Jedenfalls hat er sich uns lang genug präsentiert und wir sind so glücklich endlich einen gefunden zu haben, zum Abschluss. 😊
Ich sagte nun zum Robert, dass jetzt nur noch ein Nashorn fehlt, damit wir die Big Five sogar an einem Tag gesehen hätten, keine 5 Minuten später stand eines am Straßenrand 😊 Wir sahen also die Big Five in 3 Stunden 😊

Kurz darauf sahen wir wieder Elefanten, die vor und hinter uns die Straße überquerten 😊 ein halbstarker wollte sich ein bisschen beweisen und lief ganz cool auf eines der gegenüberliegenden Autos zu und trötete dies an. Der Fahrer hupte zurück und der kleine verzog sich erschrocken ins Gebüsch. Kurz darauf kam er wieder und versuchte es lauter. Doch auch diesmal war die Hupe lauter. Er gab sich noch zwei Versuche, dann gab er auf. Es war auf jeden Fall niedlich anzusehen 😀
Nicht mal 20 Minuten später entdeckten wir eine Herde Büffel auf unserer rechten Seite und zwei, sich nähernde Löwen. ( Also Big Five in 30 Minuten 😀) Es war interessant, wie sich zwei so imposante Tierrassen so misstrauisch beäugten. Uns würde wirklich interessieren, ob die Löwen sich getraut haben die Herde anzugreifen.
Wir fuhren weiter und kamen an ein Wasserloch. Hier waren bestimmt 20 Nilpferde im Wasser und das Highlight: sicher 100 Büffel tranken und badeten drum herum 😊




Wir schauten kurz zu und fuhren dann weiter. Wir fuhren von der Hauptstraße ab und sahen dort nur noch einen Elefanten, zwei Kämpfende Impalas, einige Zebras.



Anschließend fuhren wir nochmal auf der Hauptstraße zurück Richtung Ausgang. Auf dieser Straße hatten wir eine Stunde zuvor so viele Tiere entdeckt und jetzt bekamen wir so gut wie gar nichts mehr zu sehen 😁 Selbst das Wasserloch war, bis auf die Nilpferde, verlassen. Echt interessant.
Wir checkten problemlos aus dem Park aus, tankten den teuersten Sprit unserer Reise und machten uns nun auf den Weg zum Blyde River Canyon, dem drittgrößten Canyon der Welt. Das schöne hier ist: er führt Wasser und die Landschaft ist total grün, anders als am Fish River Canyon in Namibia.
Wir checkten auf dem Campingplatz ein und gingen dann erstmal die Aussichtspunkte des hießigen erkunden, von denen aus man schon einen wunderschönen Blick auf den Canyon hat. Wir freuten uns außerdem über die Bewegung, saßen wir doch die letzten Tage nur im Auto.






Jetzt bauen wir das Zelt auf, Essen etwas und gehen dann laaaange schlafen 😀