Mittwoch, 23. Januar 2019

Hallo Uluru!

Heute Morgen haben wir eine Stunde länger geschlafen als sonst. Wir frühstückten gemütlich und machten uns dann auf den Weg zum Uluru.
Wir hielten im angrenzenden Resort noch einmal zum Tanken, da der Sprit hier tatsächlich günstiger ist, als an der Tankstelle gestern.
Dann führte uns die Straße zum Nationalparkeingang, der ein wenig an einen Grenzübergang erinnert 😀 Wir mussten keine Pässe vorzeigen, sondern das Eintrittsgeld löhnen und dann konnten wir auch schon hineinfahren.

Der Uluru war mittlerweile immer größer zu sehen 😊 Wir fuhren allerdings zunächst an ihm vorbei, zu den Kata Tjuta, den Olgas.
Eine kleine Gebirgskette, deren höchster Berg mit knapp über 1000m sogar etwas höher ist als der Uluru. Auch sie sah mit ihrem roten Felsen und dem umliegenden platten Land wahnsinnig markant aus.



Wir fuhren zunächst zu einem Lookout und schossen dort ein paar Bilder.





Dann fuhren wir direkt an die Olgas heran, genauer gesagt zum „Valley of the wind“. Hier liefen wir einen kurzen Wanderweg, zu einem Aussichtspunkt. Eigentlich wäre auch dieser Weg noch weiter gegangen, aber er wurde ab dort, aufgrund der Hitze gesperrt.
Wir haben auch am Eingang einen Flyer bekommen mit den Symptomen eines Hitzschlages oder Dehydrierung. Auch am Uluru selbst werden einige Wege bei heißem Wetter gesperrt. Das ist auch sicher gar nicht verkehrt. Wir haben auch tatsächlich Leute gesehen, die für diesen Weg kein Wasser dabei hatten…und das bei 40° und in der prallen Sonne (in der es sicher noch heißer war.) …So etwas Unverantwortliches…
Die Aussicht war jedenfalls sehr schön 😊





Wir fuhren noch ein Stück weiter zu einem weiteren Aussichtspunkt auf einer Düne. Hier aßen wir mit einem sehr schönen Blick auf die Olgas und auch den Uluru zu Mittag. Begleitet wurden wir von ein paar Iro-Tauben (sie haben quasi einen Iro auf dem Kopf) und einem Leguan.







Danach fuhren wir zum Uluru. Ganz nah hinan. Er ist schon echt ein Koloss! Und wenn man bedenkt, dass sich zwei Drittel dieses Monolithen noch unter der Erde befinden ist das noch viel faszinierender!



Wir liefen auch hier einen Weg, der uns direkt an den Felsen heranführte, so dass wir das Heiligtum einmal berühren konnten. Außerdem kamen wir an einem Wasserloch voller Kaulquappen vorbei  😅 Der Weg ging allerdings immer weiter. Wir vermuteten, dass wir auf dem Rundweg um den Berg gelandet waren. 10,6km wollten wir allerdings bei der Hitze nicht laufen. Wir kehrten wieder um und stellten am Auto fest, dass wir Recht gehabt hatten.











Wir fuhren zurück zum Resort, wo wir uns auf dem Campingplatz einmieteten und sprangen direkt in den Pool 😂 Hier blieben wir bis ca. 18 Uhr, danach zogen wir uns wieder an und fuhren noch einmal in den Nationalpark.

Hier kann man auch Kamele finden, wir haben aber keine gesehen 😒


Wir erreichten den Parkplatz, von dem aus man den Sonnenuntergang gut sehen konnte und waren froh, dass wir so früh da waren…Wir waren nicht die einzigen mit dieser Idee.

Wir warteten ca. eine halbe Stunde, dann begann die Sonne sich zu senken und der Berg wurde leicht rot angestrahlt. Leider war es kein genialer Sonnenuntergang. Er war sehr schön, aber er hätte durchaus etwas roter ausfallen können 😀






Wir warteten bis es fast dunkel war und fuhren dann als eine der letzten zurück zum Campingplatz.
Dort kochten wir uns noch schnell etwas zu Essen und verschwinden jetzt ins Bett. Morgen wollen wir dem Sonnenaufgang noch eine Chance geben 😊

Freitag, 18. Januar 2019

Kings Canyon

Heute Morgen wurden wir von der Sonne geweckt 😊 Wir standen auf, frühstückten, machten das Auto Abfahrt bereit und gingen noch einmal zu dem Wasserloch und sprangen ins kühle Nass 😊 Das ist so wohltuend bei dem Wetter, am liebsten würden wir gar nicht mehr rauskommen 😅

Er hat uns wach gezwitschert. 😊


Wir fuhren los und wollten uns als erstes die Serpentine Gorge anschauen, allerdings hätten wir dort noch ein ganzes Stück hinlaufen müssen, was Robert bei der Hitze nicht wollte, also fuhren wir weiter.
Der nächste Halt war an den „Ochre Pits“. Hier gab es farbige Felsen zu sehen, ähnlich den Rainbow Mountains ins Peru.
Die Farben kommen hier wie folgt zustande: gelb= eine Mischung aus Kalkstein und Eisenoxid; rot/orange= Eisenoxid; weiß= Kalkstein.
Es sah echt schön aus. Die Aborigines nutzten dieses Gestein übrigens für medizinische Zwecke oder als Farbe für Körper oder Felsmalerei.



Wir fuhren weiter zum „Ormiston Gorge“, einem weiteren natürlichen und permanenten Wasserloch. Auch hier war es sehr schön und ursprünglich. Hier wurde uns von einer Familie Gesellschaft geleistet 😊 Das Wasser war wieder angenehm kalt und wir genossen die Abkühlung 😊





Hier aßen wir noch einen Snack bevor wir uns auf den Weg nach Glen Helen machten, wo wir ein Ticket für die Straße kaufen konnten.





Von hier aus fuhren wir zu zwei Aussichtspunkten. Der erste war der Tylers Pass Lookout. Von dem zweiten wissen wir leider den Namen nicht.





Dann erreichten wir den Mereenie Loop, die Allrad- Strecke. Leider fuhren wir hier nicht, wie erhofft, auf Sand, sondern auf einer schrecklichen Schotterstraße 😳 (warum genau verlangen sie dafür noch Geld?!?)


Wilde Pferde 😍



Uns schüttelte es über 3 Stunden ganz schön durch bis wir endlich den Kings Canyon erreichten.😊 Kurz vorher hielten wir noch an einem Aussichtspunkt. Hier konnte man wunderbar über die rote Erde und die roten Felsen blicken. 






Auch den Canyon sah man schon von weiten. Es sah echt cool aus, wie er sich aus dem platten Land erhob.



Er soll mit 250m Höhenunterschied die größte Schlucht Australiens sein und wir wollten ihn uns ansehen und uns ein bisschen die Beine vertreten.
Allerdings war der Rundweg, der oben am Canyon entlang führte, aufgrund der Hitze gesperrt und auch den kurzen Weg, der durch den Canyon hindurch führte konnte man nicht bis zur Aussichtsplattform laufen, da diese bei einem Sturm von heruntergefallenen Felsen zerstört worden war.
Wir entschlossen uns trotzdem den Weg zu laufen. Er war auch echt schön. Glücklicherweise nicht nur in der Sonne. Wir liefen größtenteils direkt neben dem Flussbett des nicht vorhandenen Kings Creek. Links und rechts ragten die Felswände über uns auf. Wir liefen also bis dorthin wo wir auf die Absperrung stießen und wieder zurück.







Danach fuhren wir nur noch mit kurzem Tankstopp weiter bis zu einem kostenlosen Campingplatz ca. 100km vor dem Uluru.

Deutsch können die Australier übrigens auch 😛


Auf den Uluru selbst konnten wir auch schon einen Blick werfen. Wahnsinn wie er da plötzlich mitten aus dem nichts aufragt! Und dabei sind wir noch 100km weg!! 😳


Sonnenuntergang unterwegs


Wir kochen jetzt noch schnell etwas im Dunkeln und werden dann gleich schlafen gehen. Heute sind wir sehr spät angekommen, weil wir unbedingt noch den kostenlosen Parkplatz erreichen wollten 😅